Jährliche Berichte der GGL
Auf dieser Seite
- Berichte der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder
- Tätigkeitsberichte der GGL
- Jahresabschluss- und Lageberichte der GGL
- Corporate Governance Berichte
- Häufig gestellte Fragen
- Was steht in einem Tätigkeitsbericht der GGL?
- Worin unterscheidet sich der Jahresabschluss?
- Warum veröffentlicht die GGL Corporate Governance Berichte?
- Welche Unterlage ist für Betreiber rechtlich maßgeblich?
- Offizielle Quellen und Dokumente
#Berichte der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder
Die jährlichen Berichte der GGL dokumentieren Aufsicht, Marktbeobachtung und Organisation der Behörde. Sie richten sich an Länder, Anbieter, Wissenschaft und Öffentlichkeit. Die Veröffentlichungen erklären Maßnahmen gegen unerlaubtes Glücksspiel und Kontrollen erlaubter Betreiber. Zusätzlich zeigen sie Finanzlage und Regeln der Unternehmensführung.
Die GGL besteht seit dem 1. Juli 2021 als Anstalt des öffentlichen Rechts. Ihr Sitz liegt in Halle an der Saale. Alle 16 Länder tragen die Behörde gemeinsam. Bestimmte Aufgaben bleiben dennoch bei Landesbehörden. Dazu gehören Spielbanken, Spielhallen und Online-Casinospiele nach § 22c GlüStV 2021.
#Tätigkeitsberichte der GGL
Die Tätigkeitsberichte der GGL verbinden Arbeitsbilanz und Marktanalyse. Sie beschreiben Erlaubnisverfahren, Regelaufsicht, LUGAS, Spielerschutz, Forschung und Vollzug. Leser können dadurch Maßnahmen eines Jahres mit Markttrends und rechtlichen Entwicklungen verbinden. Die Reihe beginnt mit einem gemeinsamen Bericht für 2021 und 2022.
| Berichtszeitraum | Dokumente | Inhaltlicher Schwerpunkt |
| 2025 | Deutsch und Englisch | Regelaufsicht, illegale Angebote, Forschung, Markt 2025 |
| 2024 | Deutsch und Englisch | Aufsicht, Vollzug, technische Systeme, Markt 2024 |
| 2023 | Deutsch | Erstes volles Jahr zentraler GGL Zuständigkeit |
| 2021 bis 2022 | Deutsch | Aufbau der Behörde und Übergang der Aufgaben |
Der Bericht 2025 nennt 2.662 geprüfte Websites illegaler Anbieter oder Werbetreibender. Wegen Verfügungen oder Netzsperren waren 1.843 Websites aus Deutschland nicht mehr erreichbar. Bei 178 Websites funktionierten Zahlungen über gängige Zahlungsdienste nicht. Außerdem führte die Behörde 621 Aufsichten bei legalen Anbietern durch.
Diese Zahlen brauchen Kontext. Eine geprüfte Website entspricht nicht zwingend einem Unternehmen. Betreiber nutzen oft mehrere Domains, Spiegelangebote oder Marken. Der Bericht nennt deshalb Vollzugsaktivitäten, aber keine vollständige Zahl wirtschaftlich unabhängiger Anbieter. Diese methodische Grenze schützt vor überhöhten Erfolgsquoten.
Für Betreiber zeigt der GlüStV 2021 den verbindlichen Rahmen. Erlaubnisse für Sportwetten, virtuelle Automatenspiele und Online-Poker beruhen auf §§ 4 bis 4c. Bescheide enthalten Nebenbestimmungen, etwa zu Spielerschutz, Datenübermittlung und Werbung. Der Tätigkeitsbericht erklärt die Aufsichtspraxis, ersetzt aber weder Gesetz noch individuellen Bescheid.
#Jahresabschluss- und Lageberichte der GGL
Die Jahresabschluss- und Lageberichte beschreiben Vermögen, Finanzierung, Ertragslage sowie Chancen und Risiken der Anstalt. Veröffentlicht sind Unterlagen für 2021 bis 2024. Der Abschluss 2024 enthält Bilanz, Ergebnisrechnung, Anhang und Lagebericht. Ein unabhängiger Abschlussprüfer prüfte die Unterlagen nach § 317 HGB.
- Jahresabschluss und Lagebericht 2024
- Jahresabschluss und Lagebericht 2023
- Jahresabschluss und Lagebericht 2022
- Jahresabschluss und Lagebericht 2021
Der Prüfungsvermerk für 2024 enthält keine Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit. Er hebt jedoch einen Sachverhalt zur Übergangszuständigkeit nach § 27p GlüStV 2021 hervor. Das Regierungspräsidium Darmstadt hatte 2023 noch Gebühren erhoben, die an die GGL auszukehren waren.
#Corporate Governance Berichte
Die Corporate Governance Berichte legen offen, wie die GGL Regeln für Leitung und Kontrolle anwendet. Sie behandeln Vorstand, Verwaltungsrat, Vergütung, Interessenkonflikte und Abweichungen vom maßgeblichen Kodex. Die veröffentlichten Berichte decken die Jahre 2021 bis 2024 ab.
- Corporate Governance Bericht 2024
- Corporate Governance Bericht 2023
- Corporate Governance Bericht 2022
- Corporate Governance Bericht 2021
Der Verwaltungsrat verbindet die Behörde mit ihren Trägerländern. Jedes Land entsendet ein Mitglied auf Leitungsebene. Der Vorsitz wechselt jährlich zum 1. Juli in alphabetischer Reihenfolge. Dieses Detail zeigt, wie föderale Kontrolle organisatorisch verankert bleibt, obwohl die GGL länderübergreifend arbeitet.
#Häufig gestellte Fragen
#Was steht in einem Tätigkeitsbericht der GGL?
Der Bericht beschreibt Erlaubnisse, Aufsicht, Maßnahmen gegen illegale Angebote und Markttrends. Hinzu kommen Spielerschutz, LUGAS, Geldwäscheprävention und Forschung. Umfang und Schwerpunkte ändern sich mit dem jeweiligen Berichtsjahr.
#Worin unterscheidet sich der Jahresabschluss?
Der Jahresabschluss konzentriert sich auf Finanzen und Rechnungslegung. Der Lagebericht ergänzt Risiken, Chancen und organisatorische Entwicklungen. Beide Dokumente dienen einer anderen Kontrolle als der fachliche Tätigkeitsbericht.
#Warum veröffentlicht die GGL Corporate Governance Berichte?
Die Berichte schaffen Transparenz über Leitung und Aufsicht der Anstalt. Sie zeigen angewandte Regeln und mögliche Abweichungen. Dadurch lassen sich Zuständigkeiten von Vorstand und Verwaltungsrat besser nachvollziehen.
#Welche Unterlage ist für Betreiber rechtlich maßgeblich?
Maßgeblich sind der aktuelle GlüStV 2021, weitere anwendbare Gesetze und der jeweilige Erlaubnisbescheid mit Nebenbestimmungen. Jahresberichte erläutern Praxis und Entwicklungen. Sie begründen allein keine Erlaubnis und ändern keine Auflage.
#Offizielle Quellen und Dokumente
Die folgenden Stellen und Dokumente ermöglichen eine Prüfung der genannten Regeln, Zahlen und Berichtsreihen.
- GGL Jährliche Berichte
- GGL Tätigkeitsbericht 2025
- GGL Tätigkeitsbericht 2024
- GGL Tätigkeitsbericht 2023
- GGL Jahresbericht 2021 und 2022
- GGL Jahresabschluss und Lagebericht 2024
- GGL Corporate Governance Bericht 2024
- Satzung der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder
Für rechtliche Entscheidungen gilt stets die aktuelle Fassung des Gesetzes oder des jeweiligen Bescheids.