Direkt zum Inhalt springen

Unabhängiges Informationsportal zum Spielersperrsystem OASIS

Selbsttest: die neun Merkmale einer Glücksspielstörung

Neun Aussagen, etwa vier Minuten: Der ausführliche Test geht die Merkmale durch, anhand derer eine Glücksspielstörung fachlich beschrieben wird.

  • Umfang 9 Aussagen
  • Dauer etwa 4 Minuten
  • Auswertung im Browser, ohne Übertragung

Eine Glücksspielstörung wird nicht an der Höhe der Einsätze festgemacht, sondern an einem Muster von Verhaltensweisen. Neun davon sind in den internationalen Klassifikationssystemen beschrieben — von der Toleranzentwicklung über das Zurückholen von Verlusten bis zur Abhängigkeit von fremdem Geld.

Dieser Test bildet diese neun Merkmale ab. Anders als beim Schnelltest antworten Sie nicht mit Ja oder Nein, sondern in vier Abstufungen — denn die meisten Merkmale treten nicht plötzlich auf, sondern verstärken sich über Monate.

Beantworten Sie ehrlich, nicht optimistisch

Das Herunterspielen des eigenen Spielverhaltens ist selbst eines der abgefragten Merkmale. Ein beschönigtes Ergebnis nützt niemandem — die Antworten sieht ohnehin niemand außer Ihnen.

Die folgenden neun Aussagen greifen die Merkmale auf, anhand derer eine Glücksspielstörung fachlich beschrieben wird: Toleranzentwicklung, Unruhe bei Spielpausen, gescheiterte Kontrollversuche, gedankliche Vereinnahmung, Spielen zur Stimmungsregulierung, das Zurückholen von Verlusten, Verheimlichen, Gefährdung wichtiger Lebensbereiche und finanzielle Abhängigkeit von anderen. Beurteilen Sie jede Aussage für die vergangenen zwölf Monate.

Frage 1 von 9 Ich muss mit immer höheren Einsätzen spielen, um die gleiche Spannung zu empfinden.
Frage 2 von 9 Wenn ich nicht spielen kann, werde ich unruhig oder gereizt.
Frage 3 von 9 Ich habe wiederholt versucht, mein Spielen einzuschränken oder aufzugeben, ohne dass es mir gelungen ist.
Frage 4 von 9 Ich beschäftige mich gedanklich häufig mit dem Spielen — mit vergangenen Runden, mit der Beschaffung von Geld oder mit dem nächsten Mal.
Frage 5 von 9 Ich spiele vor allem dann, wenn es mir schlecht geht: bei Stress, Niedergeschlagenheit oder Schuldgefühlen.
Frage 6 von 9 Nach Verlusten kehre ich häufig zurück, um das verlorene Geld wieder auszugleichen.
Frage 7 von 9 Ich verschweige gegenüber Angehörigen, Freunden oder Kollegen, wie viel ich tatsächlich spiele.
Frage 8 von 9 Wegen des Spielens habe ich eine wichtige Beziehung, meine Ausbildung, meine Arbeit oder eine berufliche Möglichkeit gefährdet oder verloren.
Frage 9 von 9 Ich bin auf Geld von anderen angewiesen, um Notlagen zu überbrücken, die durch das Spielen entstanden sind.