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Wetten auf Amateurspiele in Deutschland

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Wetten auf Amateurspiele in Deutschland

Amateurwetten in Deutschland sind nicht pauschal verboten. Entscheidend sind das konkrete Sportereignis und die dafür geltenden Regeln. Wetten auf Amateurfußball sind grundsätzlich unzulässig, wenn ausschließlich oder überwiegend Amateure teilnehmen. Eine gesetzliche Ausnahme besteht für bestimmte bedeutende sportliche Großereignisse. Wer wissen möchte, ob Wetten auf Amateurligen erlaubt sind, sollte deshalb das aktuelle Sportwettenprogramm und den Anbieter prüfen.

#Wann sind Wetten auf Amateurspiele erlaubt?

Wetten auf Amateurspiele in Deutschland

Die zentrale Regel steht in § 21 Abs. 1a Glücksspielstaatsvertrag 2021. Danach sind Sportwetten grundsätzlich unzulässig, wenn ausschließlich oder überwiegend Amateure am Sportereignis teilnehmen. Dasselbe gilt für Sportereignisse mit ausschließlich oder überwiegend minderjährigen Teilnehmern.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Amateurwette ausnahmslos verboten ist. Das Gesetz sieht eine Ausnahme für national oder international bedeutsame sportliche Großereignisse vor.

Die GGL nennt Weltmeisterschaften und Olympische Spiele als Beispiele für solche Großereignisse. Welche Sportereignisse und Wettmärkte tatsächlich angeboten werden dürfen, ergibt sich aus dem aktuellen Sportwettenprogramm.

Damit sind drei Fragen voneinander zu unterscheiden:

  1. Nehmen ausschließlich oder überwiegend Amateure teil?
  2. Handelt es sich um ein erfasstes sportliches Großereignis?
  3. Ist das konkrete Sportereignis mit dem gewünschten Wettmarkt behördlich erlaubt?

Erst die gemeinsame Prüfung dieser Punkte ermöglicht eine belastbare Einschätzung.

#Was bedeutet ausschließlich oder überwiegend Amateure?

Die Formulierung ist wichtiger als das Wort „Amateur“ allein. Das Verbot greift nicht automatisch, sobald ein einzelner Amateur an einem Wettbewerb teilnimmt.

§ 21 Abs. 1a GlüStV 2021 spricht ausdrücklich von Sportereignissen, an denen ausschließlich oder überwiegend Amateure teilnehmen. Einen eigenen prozentualen Grenzwert sollte man daraus nicht ableiten.

Auch die Bezeichnung eines Vereins oder einer Liga reicht für die rechtliche Einordnung nicht aus. Begriffe wie „Amateurliga“ können im Sport einen anderen Zweck als im Glücksspielrecht erfüllen.

Deshalb sollte die Zulässigkeit anhand des konkreten Sportereignisses und der aktuellen GGL-Unterlagen geprüft werden. Das gilt besonders für Fußballwettbewerbe verschiedener Spielklassen.

#Welche Regeln gelten für Jugendspiele?

Für Minderjährige enthält § 21 Abs. 1a GlüStV 2021 eine parallele Regelung. Wetten sind grundsätzlich unzulässig, wenn ausschließlich oder überwiegend Minderjährige an einem Sportereignis beteiligt sind.

Auch hier existiert die Ausnahme für national oder international bedeutsame sportliche Großereignisse.

Eine Altersbezeichnung im Namen eines Wettbewerbs ersetzt deshalb nicht die Prüfung des konkreten Sportereignisses. Aussagen wie „Auf U19 darf immer“ oder „Auf U21 darf niemals gewettet werden“ sind zu pauschal.

Maßgeblich bleiben die gesetzlichen Voraussetzungen und das aktuelle Sportwettenprogramm.

#Welche Ausnahme gilt für sportliche Großereignisse?

Der Glücksspielstaatsvertrag nimmt national oder international bedeutsame sportliche Großereignisse vom grundsätzlichen Verbot aus. Die GGL nennt Weltmeisterschaften und Olympische Spiele als Beispiele.

Das erklärt, warum die Teilnahme von Amateuren nicht automatisch jede Wette ausschließt.

Die Ausnahme sollte allerdings nicht eigenständig auf beliebige internationale Turniere übertragen werden. Nicht jede Meisterschaft oder jeder Pokalwettbewerb ist allein wegen seiner Reichweite automatisch ein Großereignis im Sinne dieser Vorschrift.

Für Spieler bleibt daher die Prüfung des veröffentlichten Sportwettenprogramms der praktisch sicherere Weg.

#Wie prüft man eine konkrete Fußballliga?

Wetten auf Amateurspiele in Deutschland

Die GGL veröffentlicht für Fußball und zahlreiche weitere Sportarten Listen der Sportereignisse und Wettmärkte. Für Fußball existieren neben dem Dokument zu Sportereignissen zusätzliche Anlagen.

Diese Unterlagen können sich ändern. Die GGL-Seite mit dem Sportwettenprogramm wurde zuletzt am 8. September 2026 aktualisiert.

Für ein konkretes Fußballspiel empfiehlt sich folgende Prüfung:

  1. Den Wettanbieter in der amtlichen Whitelist suchen.
  2. Die für Deutschland angegebene Domain kontrollieren.
  3. Das aktuelle GGL-Dokument „Sportereignisse“ für Fußball öffnen.
  4. Die passende Wettbewerbskategorie suchen.
  5. Zusätzlich den vorgesehenen Wettmarkt kontrollieren.
  6. Bei fehlender eindeutiger Bestätigung nicht allein aus dem Liganamen auf die Zulässigkeit schließen.

Das Sportwettenprogramm ist dabei kein vollständig abschließender Katalog. § 21 Abs. 5 GlüStV 2021 ermöglicht die behördliche Erlaubnis weiterer Wetten auf Antrag.

Eine nicht gefundene Liga sollte deshalb nicht allein wegen ihres Fehlens als definitiv verboten bezeichnet werden.

#Warum darf ein legaler Anbieter nicht jede Wette anbieten?

Die Erlaubnis eines Wettanbieters und die Zulässigkeit einer einzelnen Wette sind zwei verschiedene Fragen.

Nach § 21 Abs. 5 GlüStV 2021 dürfen Sportwetten grundsätzlich nur angeboten werden, wenn Art und Zuschnitt zuvor behördlich erlaubt wurden. Für weitere Wetten besteht ein eigenes Verfahren.

Ein Anbieter auf der amtlichen Whitelist besitzt deshalb keinen Freibrief für jeden Wettbewerb oder Wettmarkt.

Bietet ein erlaubter Anbieter eine in Deutschland unzulässige Wette an, kann die Glücksspielaufsicht einschreiten. Die GGL nennt unter anderem Aufforderungen zur Abstellung, öffentliche Abmahnungen sowie das Aussetzen oder den Widerruf einer Erlaubnis.

Ein Widerruf erfolgt dadurch nicht automatisch. Die genannten Maßnahmen stellen unterschiedliche aufsichtsrechtliche Instrumente dar.

#Gelten die Regeln auch im Wettbüro?

Ja. Die Beschränkung auf Amateur- und Jugendereignisse betrifft nicht nur Sportwetten im Internet.

Die GGL stellt ausdrücklich klar, dass die Regel ebenfalls für Wettangebote in Wettvermittlungsstellen gilt.

Damit kann ein bestimmtes Sportereignis nicht dadurch zulässig werden, dass die Wette stationär statt online abgegeben wird.

Für Wettvermittlungsstellen gelten darüber hinaus eigene Vorschriften des Glücksspielstaatsvertrags. Für die Frage nach Amateurwetten bleibt jedoch § 21 Abs. 1a entscheidend.

#Warum können Amateurwetten im Ausland erlaubt sein?

Wetten auf Amateurspiele in Deutschland

Das Glücksspielrecht ist innerhalb der Europäischen Union nicht vollständig harmonisiert. Mitgliedstaaten können deshalb unterschiedliche Regeln für Online-Glücksspiel und Sportwetten festlegen.

Die GGL weist ausdrücklich darauf hin, dass sie ausländische Wettprogramme nicht reguliert. Ein Spieler im Ausland kann daher unter Umständen legal auf ein deutsches Amateurspiel wetten. Voraussetzung ist, dass das Recht des jeweiligen Landes dies erlaubt.

Das ist kein Widerspruch zur deutschen Rechtslage.

Ein deutsches Amateurspiel kann in Deutschland als Wettgegenstand unzulässig sein und in einem anderen Staat angeboten werden. Entscheidend ist nicht allein der Austragungsort des Spiels.

Für das deutsche Glücksspielrecht ist außerdem relevant, wo dem Spieler die Teilnahme ermöglicht wird.

#Ausländische Schwesterunternehmen und deutsche Domains

Besonders leicht entstehen Missverständnisse bei internationalen Wettunternehmen. Eine Unternehmensgruppe kann verschiedene Angebote für unterschiedliche nationale Märkte betreiben.

Die GGL beschreibt beispielsweise den Fall eines erlaubten deutschen Anbieters und eines namensgleichen ausländischen Schwesterunternehmens. Das ausländische Unternehmen kann dort erlaubte Wetten auf deutsche Amateurspiele anbieten. Dadurch wird dieselbe Wette in Deutschland nicht zulässig.

Umgekehrt bedeutet das ausländische Wettprogramm nicht automatisch, dass die deutsche Erlaubnis der Unternehmensgruppe rechtswidrig wäre. Die GGL stellt ausdrücklich klar, dass eine rechtmäßige Auslandstätigkeit einer deutschen Erlaubniserteilung nicht grundsätzlich entgegensteht.

Für Deutschland muss das deutsche Angebot die hiesigen Vorgaben erfüllen.

Erlaubte deutsche Online-Anbieter verwenden nach den aktuellen Angaben der GGL eine .de-Domain. Bei deutschsprachigen Angeboten ohne diese Endung warnt die Behörde vor unerlaubten Angeboten für Deutschland.

Die Domain allein genügt jedoch nicht als Nachweis. Entscheidend bleibt der Abgleich mit der amtlichen Whitelist.

#Wie prüft man Anbieter und konkrete Wette?

Wetten auf Amateurspiele in Deutschland

Für eine praktische Prüfung sind drei Ebenen sinnvoll.

#Ebene 1: Ist der Anbieter erlaubt?

Die amtliche Whitelist führt Veranstalter und Vermittler auf, die eine Erlaubnis oder Konzession nach dem GlüStV 2021 besitzen. Die Liste wird anlassbezogen und mindestens monatlich aktualisiert.

Bei Sportwetten sollte ausdrücklich die entsprechende Glücksspielart beim jeweiligen Anbieter geprüft werden.

#Ebene 2: Gehört die Domain zum deutschen Angebot?

Die konkrete Internetseite ist ebenfalls wichtig. Die GGL verlangt für erlaubte deutsche Online-Angebote eine .de-Domain.

Zusätzlich müssen erlaubte Anbieter auf ihrer Startseite über die staatliche Erlaubnis informieren. Sie dürfen ergänzend das GGL Prüf- und Erlaubnissiegel verwenden.

Das Siegel ist eine zusätzliche Orientierung. Der sicherste Kontrollpunkt bleibt nach Angaben der GGL die Whitelist.

#Ebene 3: Ist die konkrete Wette zulässig?

Nun wird das Sportwettenprogramm relevant. Dort veröffentlicht die GGL Dokumente für Sportereignisse und Wettmärkte verschiedener Sportarten.

Ein legaler Anbieter bedeutet also nicht automatisch eine legale Wette auf jedes angebotene Ereignis.

#Beispiele für typische Situationen

Die folgende Übersicht zeigt, wie die wichtigsten Regeln zusammenspielen.

SituationWette in Deutschland zulässig?Warum?
Regionales Sportereignis mit ausschließlich oder überwiegend AmateurenGrundsätzlich nein§ 21 Abs. 1a GlüStV 2021 beschränkt solche Wetten
Bedeutendes sportliches Großereignis mit AmateurenKann zulässig seinGesetzliche Ausnahme für national oder international bedeutsame Großereignisse
Wettbewerb mit ausschließlich oder überwiegend MinderjährigenGrundsätzlich neinFür Minderjährige gilt eine entsprechende Beschränkung
Erlaubter Anbieter bietet einen nicht zugelassenen WettmarktNeinAnbietererlaubnis ersetzt nicht die Erlaubnis der konkreten Wette
Ausländischer Anbieter bietet eine Amateurwette ausschließlich im AuslandNach dortigem Recht möglichAndere Staaten können andere Wettprogramme zulassen
Ausländisches Angebot ermöglicht die Wettteilnahme aus DeutschlandNicht allein durch eine Auslandslizenz erlaubtFür die Teilnahme aus Deutschland gelten die deutschen Anforderungen

Die Tabelle zeigt vor allem, warum pauschale Aussagen über einzelne Amateurligen problematisch sind. Anbieter, Domain und konkrete Wette müssen getrennt geprüft werden.

#Wann gilt ein Angebot als in Deutschland veranstaltet?

Die technische Erreichbarkeit einer Website ist nicht dasselbe wie die Möglichkeit zur Teilnahme.

Nach § 3 Abs. 4 GlüStV 2021 ist maßgeblich, wo dem Spieler die Teilnahme eröffnet wird. Die GGL nennt die mögliche Entgegennahme eines Spielauftrags als praktisches Beispiel.

Eine ausländische Website verstößt deshalb nicht allein dadurch gegen deutsches Glücksspielrecht, dass sie aus Deutschland aufgerufen werden kann.

Entscheidend ist insbesondere, ob ein Spieler aus Deutschland tatsächlich am Glücksspiel teilnehmen kann.

#Warum werden Amateurwetten eingeschränkt?

§ 21 Abs. 1a GlüStV 2021 stellt die Ausgestaltung von Sportwetten in den Zusammenhang mit den Zielen des Glücksspielstaatsvertrags.

Die Vorschrift beschränkt neben bestimmten Amateur- und Jugendwetten auch Sportwetten mit erheblicher Manipulationsanfälligkeit. Ebenfalls betroffen sind Wetten, welche die Integrität des sportlichen Wettbewerbs gefährden.

Nicht erlaubt sind außerdem bestimmte Wetten auf regelwidriges Verhalten oder dessen Sanktionierung.

Daraus sollte jedoch nicht gefolgert werden, dass Amateurspieler grundsätzlich manipulationsanfällig seien. Die gesetzlichen Einschränkungen stehen in einem breiteren regulatorischen Zusammenhang.

#Was tun bei einer möglicherweise unzulässigen Amateurwette?

Wetten auf Amateurspiele in Deutschland

Wer bei einem Online-Anbieter eine verdächtige Amateurwette entdeckt, sollte zunächst Anbieter und Domain überprüfen. Danach kann das Sportereignis mit dem aktuellen Sportwettenprogramm abgeglichen werden.

Besteht weiterhin der Verdacht eines Verstoßes, stellt die GGL ein Hinweisgebersystem bereit. Hinweise können auf Wunsch anonym übermittelt werden.

Für eine Prüfung empfiehlt die GGL möglichst genaue Angaben zum Sachverhalt. Dazu gehören Informationen darüber, wer beteiligt war und was konkret beobachtet wurde.

Screenshots oder andere Unterlagen können als Nachweise hilfreich sein.

#Häufige Irrtümer über Amateurwetten

Bei Amateurwetten entstehen viele Fehlannahmen, weil sportliche und glücksspielrechtliche Kategorien miteinander vermischt werden.

„Auf Amateurfußball darf man in Deutschland immer wetten.“ Das stimmt nicht. Ereignisse mit ausschließlich oder überwiegend Amateuren sind grundsätzlich von der gesetzlichen Beschränkung erfasst.

„Alle Amateurwetten sind ausnahmslos verboten.“ Auch das ist falsch. Das Gesetz kennt eine Ausnahme für national oder international bedeutsame sportliche Großereignisse.

„Ein einziger Amateur macht eine Wette illegal.“ Nein. Der Gesetzestext verwendet ausdrücklich die Begriffe „ausschließlich oder überwiegend“.

„Ein Anbieter auf der Whitelist darf jede Liga anbieten.“ Nein. Die konkrete Wette muss ebenfalls den gesetzlichen und behördlichen Anforderungen entsprechen.

„Eine Liga ist wegen ihres Namens automatisch Amateurfußball.“ Eine solche Einordnung ist nicht zuverlässig. Das konkrete Sportereignis und die GGL-Unterlagen sind maßgeblich.

„Eine Wette auf einer ausländischen Seite darf auch aus Deutschland abgeschlossen werden.“ Eine ausländische Zulassung ersetzt keine deutsche Erlaubnis für die Teilnahme aus Deutschland.

„Wenn eine ausländische Website erreichbar ist, ist ihr Angebot automatisch illegal.“ Auch diese Aussage geht zu weit. Die GGL unterscheidet zwischen bloßer Aufrufbarkeit und tatsächlicher Teilnahmemöglichkeit.

„Die deutsche Erlaubnis gilt automatisch für eine Schwesterseite im Ausland.“ Nein. Nationale Angebote und Domains müssen getrennt betrachtet werden.

#FAQ

#Sind Wetten auf Amateurspiele in Deutschland erlaubt?

Grundsätzlich sind Wetten auf Sportereignisse mit ausschließlich oder überwiegend teilnehmenden Amateuren unzulässig. Eine Ausnahme besteht für national oder international bedeutsame sportliche Großereignisse.

#Darf man auf Amateurfußball wetten?

Das hängt vom konkreten Sportereignis ab. Der Begriff „Amateurfußball“ allein genügt nicht für eine abschließende Beurteilung. Das aktuelle Sportwettenprogramm der GGL sollte geprüft werden.

#Welche Amateurligen darf man wetten?

Eine pauschale Liste nach umgangssprachlichen Ligabezeichnungen ist nicht zuverlässig. Die GGL veröffentlicht aktuelle Dokumente zu erlaubten Sportereignissen und Wettmärkten. Darüber hinaus können weitere Wetten nach § 21 Abs. 5 erlaubt werden.

#Sind Wetten auf Regionalliga erlaubt?

Der Name „Regionalliga“ allein erlaubt keine belastbare rechtliche Einordnung. Für den konkreten Wettbewerb muss das aktuelle Sportwettenprogramm der GGL geprüft werden.

#Sind Wetten auf Oberliga erlaubt?

Auch hier sollte nicht allein aus der Spielklasse auf die Zulässigkeit geschlossen werden. Maßgeblich sind das konkrete Sportereignis, das aktuelle Sportwettenprogramm und gegebenenfalls eine individuelle behördliche Erlaubnis.

#Darf man auf Jugendfußball wetten?

Sportwetten auf Ereignisse mit ausschließlich oder überwiegend Minderjährigen sind grundsätzlich unzulässig. Für national oder international bedeutsame sportliche Großereignisse besteht eine gesetzliche Ausnahme.

#Darf man auf Amateure bei Olympischen Spielen wetten?

Die GGL nennt Olympische Spiele ausdrücklich als Beispiel für die Ausnahme der bedeutsamen sportlichen Großereignisse. Ob eine konkrete Wette angeboten werden darf, sollte trotzdem anhand des Sportwettenprogramms geprüft werden.

#Was ist das Sportwettenprogramm der GGL?

Darunter fallen die von der GGL veröffentlichten Listen zu erlaubten Sportereignissen und Wettmärkten. Sie werden nach Sportarten gegliedert und können zusätzliche Anlagen enthalten.

#Darf ein lizenzierter Buchmacher Amateurwetten anbieten?

Nicht automatisch. Eine deutsche Anbietererlaubnis bedeutet nicht, dass jeder Wettmarkt zulässig ist. Die einzelne Sportwette muss ebenfalls die Anforderungen des § 21 GlüStV 2021 erfüllen.

#Sind Amateurwetten im Wettbüro erlaubt?

Für Wettvermittlungsstellen gilt die Beschränkung ebenfalls. Die Regel für Amateur- und Jugendereignisse ist daher nicht auf Online-Sportwetten beschränkt.

#Kann ich bei einem ausländischen Buchmacher auf deutsche Amateurspiele wetten?

Wer sich im Ausland befindet, kann dies unter Umständen nach dem dort geltenden Recht tun. Für eine Teilnahme aus Deutschland gelten dagegen die deutschen glücksspielrechtlichen Anforderungen.

Nach den aktuellen Informationen der GGL verwenden Anbieter mit staatlicher deutscher Erlaubnis für ihre deutschen Online-Angebote .de-Domains. Entscheidend für die sichere Prüfung ist die amtliche Whitelist.

#Wo kann ich unzulässige Amateurwetten melden?

Die GGL stellt für Hinweise auf unerlaubtes Glücksspiel und Unregelmäßigkeiten ein Hinweisgebersystem bereit. Eine anonyme Übermittlung ist möglich.

Die Rechtslage und das Sportwettenprogramm können sich ändern. Deshalb sollten Spieler bei konkreten Wettbewerben immer die aktuellen Veröffentlichungen prüfen. Das entspricht auch den Anforderungen des zugrunde liegenden Briefings, das die laufende Prüfung der GGL-Unterlagen ausdrücklich verlangt.

  1. GGL FAQ zu Wetten auf Amateurligaspiele
  2. GGL Sport und Pferdewetten im Internet mit Sportwettenprogramm
  3. Amtliche Whitelist der GGL
  4. GGL Sportwetten und Wettanbieter
  5. GGL Verstoß melden und Hinweisgebersystem
  6. Glücksspielstaatsvertrag 2021 im Bürgerservice Bayern
  7. GGL Informationen zum Spielerschutz
  8. GGL Pressemitteilung zu Wetten auf Amateurligaspiele