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Schnelltest: Spielverhalten in drei Fragen einschätzen

Drei Fragen, etwa eine Minute: Der Schnelltest prüft die drei Merkmale, die problematisches Spielverhalten am frühesten anzeigen.

  • Umfang 3 Fragen
  • Dauer etwa 1 Minute
  • Auswertung im Browser, ohne Übertragung

Kurzscreenings verzichten bewusst auf Vollständigkeit. Sie fragen nur die Merkmale ab, die statistisch am zuverlässigsten zwischen unauffälligem und problematischem Spielverhalten unterscheiden — und lassen alles Übrige weg. Genau das macht sie als Einstieg brauchbar: Drei Fragen beantwortet man auch dann, wenn man einen langen Fragebogen abbrechen würde.

Die drei Merkmale sind Kontrollverlust (der Versuch aufzuhören misslingt), Verheimlichen (das Ausmaß wird gegenüber anderen kleingeredet) und gedankliche Vereinnahmung (das Spielen nimmt über Wochen einen festen Platz im Denken ein). Sie treten in der Regel früher auf als finanzielle Schwierigkeiten.

Ein bejahtes Merkmal genügt

In der Fachliteratur gilt bereits eine bejahte Frage als ausreichender Anlass, genauer hinzusehen. Der ausführliche Selbsttest ordnet die Situation dann genauer ein.

Die drei folgenden Fragen stammen aus einem in der Suchtforschung gebräuchlichen Kurzscreening. Sie erfassen drei Merkmale, die problematisches Spielverhalten früh anzeigen: Kontrollverlust, Verheimlichen und gedankliche Vereinnahmung. Beantworten Sie die Fragen für die vergangenen zwölf Monate.

Frage 1 von 3 Haben Sie in den vergangenen zwölf Monaten versucht, weniger zu spielen oder ganz aufzuhören, und ist Ihnen das schwergefallen?
Frage 2 von 3 Haben Sie in den vergangenen zwölf Monaten gegenüber anderen verschwiegen oder beschönigt, wie viel Sie spielen oder wie viel Sie dabei verloren haben?
Frage 3 von 3 Gab es in den vergangenen zwölf Monaten Zeiträume von zwei Wochen oder länger, in denen Sie häufig daran gedacht haben, wann Sie wieder spielen?